Schulanfang // 5 Tipps für einen entspannten Start

August 08, 2017



Nun ist es bei uns passiert, wir haben ein Schulkind. Ach was hab ich in den letzten Wochen Tränchen vergossen und mir Gedanken gemacht. Über die Einschulung, über die ersten Schultage und darüber ob es Motti leicht haben wir in der Schule oder nicht. Doch wie auch schon im Kindergarten versuche ich, unseren Kinder keinen Stress zu machen und sie ganz entspannt auf ihrem Weg zu begleiten. Ich denke alle Eltern machen sich so ihre Gedanken worauf sie beim Schulanfang so achten müssen und was wohl alles wichtig ist für´s Kind. Klar man möchte ja auch dass es sich wohl fühlt und gut voran kommt in der Schule. Doch muss man zwangsläufig einen Plan haben ? Muss man alles ganz genau unter Kontrolle kriegen oder sollte man, wie auch in so vielen Dingen lieber auf sein Bauchgefühl hören ?
Wie wir den Schulstart so angehen und was für Tipps ich euch auf den Weg geben kann, das hab ich euch einmal aufgeschrieben . Selbstverständlich sollte es jede Familie für sich am Besten wissen aber für uns sind diese Punkte perfekt und ermöglichen uns einen angenehmen Schulstart.

Unsere Tipps für einen schönen Schulstart

  • Was für mich sehr emotional war, war die Vorstellung dass mein kleines Kind nun groß ist. Sie geht in die Schule und nabelt sich nun immer weiter ab. Doch ich habe ihr meine Traurigkeit darüber nicht gezeigt. Denn sie soll nicht den Eindruck vermittelt bekommen, dass es etwas trauriges ist, in die Schule zu kommen . Man ist stolz auf sie, auf das was sie nun erreicht haben und darauf dass sie nun ein Schulkind sind. Und es wird bestimmt nicht das letzte Mal sein, bei dem man ein Tränchen verdrückt , da bin ich mir sicher ;)
  • Aufregung und Angst sind selbstverständlich bei allen in Ordnung. Doch man sollte versuchen den Kindern wenigstens ihre Aufregung ein wenig zu nehmen. Begleitet sie die ersten Tag noch mit in den Klassenraum und schaut wie sie sich verhalten. Halten sie sich fest an Mamas Hand ( so war es den ersten Tag bei uns ), dann unterstützt sie, gebt ihnen die Sicherheit dass ihr da seid und sie unterstützt. In den darauffolgenden Tagen wird das ganze schon ein wenig entspannter ablaufen und dann, dann ist der Tag da, an dem man nicht mehr mit zum Klassenraum muss. (Bei uns dürfen die Eltern irgendwann eh nur noch bis zur Tür, was ich auch völlig ausreichend finde )
  • Wie auch schon im Kindergarten ist Schule kein Konkurrenzkampf. Niemand muss das bessere Bild malen, die schöneren Stifte haben oder das beste Pausenbrot. Es ist wichtig dass jedes Kind weiß, dass das was man hat perfekt für einen ist. Und wenn jemand anderes eben einen pinkeren Stift hat, dann ist das eben so. Auch sollte man als Eltern darauf achten, den Kindern solch ein Verhalten vorzuleben. Nur weil der Nachbar von nebenan ein neues Auto hat, muss ich das nicht auch haben. Schenkt euren Kindern genügend Selbstbewusstsein und sie werden stark durch die Schulzeit gehen.
  • Aufmerksamkeit ist nicht nur bei den Kindern wichtig. Auch wir Eltern sollte aufmerksam sein und den Kindern zu hören. In den ersten Wochen erleben sie so viele neue Dinge, werden von Informationen nur so überflutet und möchten sich am liebsten ununterbrochen mitteilen. Motti erzählt wahnsinnig gerne von ihrem Tag und von dem was sie erlebt hat und das am liebsten sofort. Denn schnell sind die wichtigsten Dinge wie weggeblasen und das ärgert sie dann oft. Und so nehm ich mir nach der Schule die Zeit und setze mich gemeinsam mit ihr hin und lausche ihrem Tag. Auch in der Kindergartenzeit war uns das wichtig und was gibt es schöneres als ein kleines Kind, was stolz von seinem Tag erzählt.
  • Unterstützung in vollen Umfang. Sobald die ersten Hausaufgaben Zuhause eintrudeln geht es los. Die kleinen müssen sich konzentrieren und sind mit so manchen Aufgaben noch total überfordert. Ich habe es als Kind sehr gemocht wenn Mama, Papa , Oma oder Opa mir geholfen haben und es mir ggf. noch einmal erklären konnten. Auch Motti wird vor dieser Herausforderung stehen und wir werden ihr mit viel Geduld und Verständnis dabei helfen. Wir haben uns dafür entschieden, dass Mini 1 Stunde länger im Kindergarten bleibt und dort Mittag isst, sodass wir nach der Schule Zeit für Motti haben. Und ich denke dass das ganz gut funktionieren wird.

Ich könnte die Liste jetzt noch in die Länge ziehen, aber meines Erachtens sind das erst einmal die wichtigsten Punkte, um den Schulstart für die ganze Familie leichter zu machen. Klar ist jedes Kind anders, jeder Tagesplan einer Familie nicht gleicht aber man kann für sich, diese Punkte zurechtlegen , sodass es für alle perfekt ist. Habt ihr noch mehr Tipps die ihr mir als neue Schulkindmama mit auf den Weg geben könnt ? Dann immer her damit, ich freue mich über viele tolle und hilfreiche Vorschläge :)


Alles Liebe,
Saskia

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